Auflösung von RASH Stuttgart / Liquidation of RASH Stuttgart

Auflösung von RASH Stuttgart

Wir erklären hiermit nach einer gruppeninternen Entscheidung unsere Auflösung. Seit 2011 haben wir erfolgreich gegen die Grauzone und intollerantes Pack gearbeitet, natürlich werden wir diese Arbeit nicht komplett einstellen.

Vielen Dank für die jahrelange gute Zusammenarbeit, die siegreichen Aktionen und gelungenen Veranstaltungen. In Erinnerung werden auch unserer Konzerte und Partys bleiben, die wir gerne mit euch gefeiert haben.

Vor allem wollen wir uns für die breite Solidarität und die vielfältigen, weltweiten Aktionen für Smily bedanken, die uns viel Kraft gegeben haben. Bleibt auch weiterhin solidarisch zu Smily und allen politischen Gefangenen und von Repression Betroffenen.

Smily du alter Haudegen, falls du das hier liest sei dir bewusst, wir werden weiter solidarisch zu dir stehen und wünschen dir viel Kraft und ne schöne Zeit wo auch immer du gerade bist. Wir freuen uns alle schon darauf irgendwann wieder ein Bier mit dir trinken zu gehen und hoffen dir gehts gut.

Wir wollen allen RASH-Gruppen weiterhin viel Erfolg bei allen ihren Unternehmungen wünschen und verabschieden uns hiermit. ///

RASH Stuttgart

Englisch:

Liquidation of RASH Stuttgart

We hereby declare according to an internal group decision our liquidation. Since 2011 we have successfully worked against the grayzone and intollerant people, but of course we are not completely set this work.

Thank you for the many years of good cooperation, the victorious campaigns and successful events. Our concerts and parties we liked to celebrate with you also will be kept in remenbrance.

Above all, we want to thank you for the broad solidarity and the diverse global actions for Smily, who gave us a lot of strength. Stay in solidarity with Smily and all political prisoners and those who are affected of repression.

Smily you old friend, if you are reading this be aware that we will keep in solidarity with you and wish you much strength wherever you may be. We are all looking forward to drink a beer with you and hope you are doing well.

We wish all RASH groups success in all their coming ventures and say goodbye hereby. ///

RASH Stuttgart

RASH Tresen

Heute fällt der RASH Tresen aus und ist wieder am 10.September.2014

Alex lebt in unseren Herzen und in unseren Kämpfen weiter!

Wir verfassen diese Mitteilung in tiefster Bestürzung und großer Trauer. Wir haben unsere Freundin, Schwester und Mitstreiterin Alex am 2. Juni verloren. Nach Monaten unermüdlicher Versuche, den Ansprüchen dieser Gesellschaft gerecht zu werden, hat sie sich dazu entschieden, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Wir trauern um Alex und wünschen ihrer Familie, ihren Angehörigen, Bekannten, Freundinnen und Freunden, sowie ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern unser herzlichstes Beileid.

Eine Revolutionärin hat sich verabschiedet

Einige werden sich an Alex aus der Schul- und Universitätszeit erinnern. Andere werden sie als eine gute Freundin in Erinnerung haben, die für ihre Freundinnen und Freunde sogar in Momenten da war, wo sie es selbst nicht einfach hatte. Andere wiederum werden sich an sie als kämpfende Genossin auf Demonstrationen, Veranstaltungen und Versammlungen erinnern.
Wir wissen; ihre Familie, ihre Angehörigen, ihr engster Freundeskreis und die revolutionär linke Bewegung haben einen großen Verlust erlitten, dessen Schmerz nicht mit Worten wiedergegeben werden kann.

Denn es gibt keine Worte, die diesen Schmerz beschreiben können. Wir haben Alex geliebt. Über die letzten Jahre hinweg haben wir zusammen gegen das Unrecht dieser Welt gekämpft, uns gegenseitig gegen die Zwänge dieser autoritären Gesellschaft zur Wehr gesetzt, wir haben unser Brot geteilt, gemeinsam haben wir uns den schweren und strapaziösen Hürden des Lebens gestellt und gemeinsam haben wir schöne Zeiten und Momente voller Liebe, Widerstand und Rebellion gelebt. Alex wird uns sehr fehlen!

Alex hat uns zu früh verlassen

Alexandra Maria Kiss wurde am 1. Juli 1984 als Tochter eines jungen Ingenieurspaares in der ungarischen Hauptstadt Budapest geboren. Mit ihrem ungarischen Vater und ihrer bulgarischen Mutter verbrachte sie ihre ersten zwei Kindheitsjahre gemeinsam mit ihrem Bruder in Budapest. Im Jahr des Tschernobyl-Unglücks, das von den Regimen der Warschauer Vertragsorganisation vor der eigenen Bevölkerung vertuscht wurde, emigrierte die Familie aus beruflichen Gründen 1986 nach Deutschland und ließ sich im schwäbischen Leonberg nieder.

Alex besuchte dort die Schule bis zur 10. Klasse. Die Familie zog nach Stuttgart, wo Alex ab 2001 das Gymnasium fortsetzte. Als die US-Aggression im Nahen Osten mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Irak zu weltweiten Massenprotesten führte, war Alex unter den Demonstrierenden. Der Krieg hatte sie politisiert und dazu geführt, dass sie sich im BAZ (Bedingt Autonomes Zentrum) in Stuttgart organisierte.

Mit dem Beginn ihrer rebellischen Jahre zog Alex im Jahr 2003 in die Ex-Steffi, das ehemals besetzte Haus in Karlsruhe. Bis zu ihrem Abitur 2004 pendelte sie von Karlsruhe nach Stuttgart zum Unterricht und machte ihr Abitur. Den politischen Kampf, der bereits zur Drehscheibe ihres Lebens geworden war, setzte sie organisiert im BAZ fort, arbeitete im dortigen Infoladen und widmete sich im Anschluss an die Proteste gegen den Irak-Krieg vermehrt der Antifa-Arbeit.

Nach ihrem Abitur zog sie zurück nach Stuttgart und studierte ab 2005 an der Uni in Tübingen, was sie nach rund einem Jahr abbrach. Während ihres Studiums hatte Alex Ende 2005 bereits ihre erste psychische Krise erlitten. Die Ärzte attestierten Alex eine „Depression mit Verfolgungsmanie“.

Nach der Auflösung des BAZ im Jahr 2006 führte sie ihre politische Arbeit durch ihr Engagement im Stuttgarter Subversiv fort und beteiligte sich an den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Zeitgleich arbeitete sie etwa ein Jahr bis 2008 im Katharinenhospital in Stuttgart und begann erneut ein Studium an der Uni in Stuttgart, wo sie sich den Sozialwissenschaften widmete. Dieses Studium brach sie 2008 wieder ab, da sie die dortigen Dozenten als zu systemkonform und zu unkritisch bewertete.

Während sie weiterhin in Subversiv aktiv war, begann 2008 ein §129b-Prozess gegen migrantische Linke, wo sie die Prozesse kritisch beobachtete und sich im Rahmen des „Komitee gegen §§129“ an der Solidaritäts- und Öffentlichkeitsarbeit beteiligte. Im Zuge der Solidaritätsarbeit schloss sie sich dem „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“ an und arbeitete intensiv in diversen Arbeitsfeldern am „Gefangenen Info“ mit.

Im Herbst 2009 zog sie nach Berlin, wo sie ihre politischen Aktivitäten im Antirepressionsbereich fortsetzte und sich auf ein Studium an der Humboldt-Universität vorbereitete. Dieses Studium trat sie 2010 an und studierte bis 2011 Kulturwissenschaften. Sie arbeitete fortwährend im „Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen“, kümmerte sich intensivst um Erstellung und Vertrieb des „Gefangenen Infos“ und wirkte am Aufbau der Berliner „Zusammen Kämpfen“-Gruppe mit. Aufgrund erneuter psychischer Probleme und Depressionen zog sie im Sommer 2011 zurück nach Stuttgart. Dort wurde sie über den Herbst 2011 hinweg ärztlich behandelt, wo dieses Mal „Borderline“ diagnostiziert wurde.

Ab 2012 setzte sich ihr politisches Engagement in verschiedenen Bereichen in Stuttgart fort. So setzte sie sich für die Schaffung eines Sozialen Zentrums ein, beteiligte sich an diversen antifaschistischen Mobilisierungen und war weiterhin im Antirepressionsbereich aktiv.

Im Mai 2013 war sie eine der insgesamt neun Betroffenen vom staatlichen Repressionsschlag gegen vermeintliche Mitglieder des „RAZ/RL/radikal“-Konstruktes. Ihr politisches Engagement setzte sie trotz der immer andauernden psychischen Probleme und der repressiven Situation fort und beteiligte sich an der Soligruppe zu dem §129-Verfahren. Sie ging jederzeit offen damit um, dass sie mit den Konsequenzen des Repressionsschlages zu kämpfen hatte, versuchte aber dennoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Ideen einzubringen und umzusetzen.

Im November 2013 folgte der erneute Umzug nach Berlin, dem ein weiterer psychischer Zusammenbruch unmittelbar folgte und monatelange Krankenhausaufenthalte mit sich bringen sollte. Die Ärzte stellten nun „paranoide Schizophrenie“ fest und versuchten, Alex medikamentös zu behandeln, was ihnen aber nicht gelingen sollte. Alex, die sich durch die Medikamente betäubt fühlte und sich immer mehr als Last für ihre Mitmenschen empfand, hatte die Freude am Leben verloren. Nach einem gescheiterten Suizidversuch im Mai 2014, nahm sie sich am 2. Juni 2014 in Stuttgart-Feuerbach das Leben.

Wir sind voller Trauer, voller Zorn!

Wir haben einen großen Verlust erlitten und fragen uns, wer oder was uns unsere Alex genommen hat. Wir kommen leider zu keiner einfachen Antwort. Mit Gewissheit können wir nur sagen, dass wir als Kollektiv nicht in der Lage waren, Alex bei dem Kampf gegen die gesellschaftlichen Ansprüche und Zwänge in der Form zu unterstützen, wie sie es benötigt hätte. Obgleich wir die gleichen Ziele teilten und gemeinsam für die Befreiung der Menschen kämpften, hatten wir keine richtigen Antworten auf die tiefsten Bedürfnisse und Nöte einer Mitstreiterin.
Für uns stellt sich daher mehr denn je die Frage, welche Rolle ein Kollektiv, eine politische bzw. soziale Struktur zur Unterstützung ihrer Angehörigen spielen muss und kann. Und was wir nicht zulassen können, ist in ähnlichen Situationen ausweglos bleiben zu müssen oder den Tod von weiteren Menschen in unserem sozialen und politischen Umfeld hinzunehmen. Dies ist und bleibt eine erschütternde Erfahrung, die wir weder uns noch anderen zumuten möchten.

Zweifellos sind die autoritären und kapitalistischen Verhältnisse Hauptursache für das Verwelken unzähliger Leben. Die Verhältnisse, in denen wir leben müssen, sind gekennzeichnet durch permanente Vorschriften, die ein würdevolles Leben nicht nur erschweren, sondern für viele unmöglich machen. Von Geburt an wird uns vermittelt, dass wir nur soviel wert sind, wie wir leisten. Und dieses Denken ist tief in unseren Köpfen verwurzelt und zehrt an Nerven und Verstand. Und funktioniert ein Mensch nicht mehr im Sinne der Verwertungslogik, so treten Instanzen in Kraft, die uns mit Therapien und Medikamenten wieder „gesellschaftsfähig“ machen sollen. Und wir wissen, dass auch unsere Alex unter autoritären Strukturen zu leiden hatte, gesellschaftlichen Ansprüchen und Zwängen ausgesetzt war, unter Leistungsdruck stand und darüber hinaus auch noch zur Zielscheibe der staatlichen Repressionsmaschinerie wurde.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Diese Verhältnisse machen uns krank! Und sie kosten uns Leben! Alles, was nicht funktioniert, gerät unter die Räder. Und die Mechanismen, die sich um die „Gescheiterten“ kümmern sollen, sie funktionieren noch viel weniger! Was bleibt ist tiefe Trauer und der Zorn auf das kapitalistische System und seinen Repressionsapparat.

Wir werden die Erinnerung an Alex wach halten!

Wir sind es unserer lieben Freundin, Schwester und Mitkämpferin schuldig, die Erinnerung an sie wach zu halten und unserer Aufgabe nachzukommen, den Menschen und die Revolutionärin, die sie war, auf angemessene und würdige Weise in unseren Herzen und in unseren Kämpfen am Leben zu erhalten.
Denn für uns war sie Freundin, Schwester und Mitstreiterin in einem. Sie hat ihre Ideale gepflegt und nicht mit zweierlei Maß gemessen. Wir werden sie als aufrichtigen Menschen reinen Herzens in Erinnerung behalten, der uns leider viel zu früh verlassen hat. Ihre Aufrichtigkeit, ihr Glaube an das Gute im Menschen und ihr Kampf für die Revolution sind Ideale, die sie uns vermacht hat. Diese Ideale und die Erinnerung an sie werden wir in unseren Herzen und in unseren Kämpfen tragen. Dies soll unser Versprechen an Alex sein.

Wir trauern um Alex!
Der Kampf geht weiter!

9. Juni 2014
Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen
Zusammen Kämpfen
Gefangenen Info
Soligruppe

Quelle

Antifa-Cafè Esslingen

Am Sonntag 1. Juni findet wieder einmal unser Cafè in Esslingen statt. Diesmal wird ein Filmbeitrag zu den Protesten, zum G8 Gipfel, 2001 in Genua gezeigt. Es wird wie gewohnt die Möglichkeit geben, nach dem Film, Fragen zu stellen und darüber zu diskutieren.

Wir freuen uns über euer Erscheinen zu Kaffee, veganen Kuchen und weiteren leckeren Getränken.

Solidarische Grüße
Antifa Esslingen

Sonntag, 1. Juni um 16:30

KOMMA Kultur Esslingen
Maillestraße 5-9, 73728 Esslingen am Neckar

Anti-Repressions Solikonzert

Eintritt: 4€ oder mehr

Einlass ab 20Uhr

Am Freitag, den 6.9.13, hielt die rechte Partei ,,Bürgerbewegung Pro Deutschland“ Kundgebungen in Stuttgart ab, um ihr rechtspopulistisches Gedankengut zu verbreiten. Eine davon sollte mitten im multikulturellen Stuttgarter Süden stattfinden, was aber durch vielfältigen Protest von Seiten der AnwohnerInnen und Antifas verhindert werden konnte. Leider ziehen solche Gegenproteste oft Repressalien und enorme Kosten nach sich. Somit gehen die Einnahmen des Konzerts einem Antifaschisten zugute, um ihn zu unterstützen und zu zeigen, dass wir niemanden alleine lassen.

WASTED YOUTH – STRIKE BACK

All Power to the People

Rechten Umtrieben im Kreis Esslingen entgegentreten

Am 10 Mai findet im Kreis Esslingen eine antifaschistitsche Kundgebungstour statt. Ziel ist es, die Menschen über die Freien Nationalisten Esslingen zu informieren und deutlich zu machen, dass wir keine rassistische und faschistische Hetze dulden.
Aufruf:

Die Freien Nationalisten Esslingen sind eine seit Anfang 2013 aktive Gruppe aus jungen Faschisten. Die aus dem Kreis Esslingen stammenden Neonazis fallen immer wieder durch Hetzereien und Drohungen gegen Asylsuchende und Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, auf.

So versuchten sie in Wendlingen und Nürtingen ganz gezielt die allgemeine Stimmung via Flugblätter und Internet gegen dort lebende Asylsuchende aufzuheizen. Sie verunglimpften die Menschen als “kriminelle Ausländer” und versuchten mit der Warnung vor einer angeblichen Asylflut die Anwohner in Panik zu versetzen.

Um Nachwuchs zu akquirieren haben die FNES an Schulen sogenannte Schulhof-CDs verteilt und gezielt Jugendliche angesprochen. Doch es bleibt nicht nur beim Flyer und CDs verteilen: mehrfach bedrohten sie einen alternativen Jugendlichen, riefen öffentlich zu dessen Mord auf und schmissen Fensterscheiben in einem alternativen Wohnprojekt ein. Auf bundesweiten Naziaufmärschen, wie z.B. in Magdeburg im Januar 2014 oder auch auf den homophoben und rechtsgesinnten Demos gegen den Bildungsplan in Stuttgart, treten sie im Schulterschluss mit der NPD und anderen rechten Netzwerken auf, um ihr menschenverachtendes Weltbild zu verbreiten.
Die Freien Nationalisten Esslingen sind sehr gut mit den Autonomen Nationalisten Göppingen vernetzt: beide Gruppen führen immer wieder gemeinsame Aktionen durch. Gegen die Autonomen Nationalisten Göppingen läuft gerade ein Verfahren wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung. Weitere Vorwürfe sind Waffenbesitz, gefährliche Körperverletzung und Volksverhetzung. Durch personelle Überschneidungen kam es im Zuge der Ermittlungen auch zu Hausdurchsuchungen bei den Freien Nationalisten Esslingen.

Von öffentlicher Seite wird ihnen bislang kaum Widerstand entgegengesetzt und ihr Gefahrenpotential heruntergespielt. Dass der Staat gerne auf dem rechten Auge blind ist, hat nicht zuletzt der Skandal um den “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) gezeigt. Deshalb gilt es sich entschlossen und solidarisch solchen Umtrieben entgegenzustellen. Mit Kundgebungen in Nürtingen, Wendlingen und Altbach wollen wir ihnen zeigen, dass ihre menschenverachtende Hetze nicht erwünscht ist und auch nicht geduldet wird, nicht im Kreis Esslingen und auch sonst nirgendwo!

UnterstützerInnen:
Antifa Esslingen
Antifa Göppingen
Antifaschistische Jugend Rems-Murr (AJRM)
Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart und Region (AABS)
Die Linke Esslingen
Die Linke Kirchheim
Die Linke Nürtingen
linksjugend [solid] Esslingen
Offenes antifaschistisches Aktionsbündnis Kirchheim (OABK)
RASH Stuttgart
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen VVN-BdA Esslingen

ALL POWER TO THE PEOPLE Festival Vol. 3

Moscow Death Brigade (Antifa Punk Rap Moscow)
The Wakes (Glasgow Irish Folk Punk)
The Bayonets (Streetpunk Serbia)
Bull Brigade (streetpunk italien)
Streets of Rage (Hardcore Oi! France)
Vol. Ulysses (Rap)

Friday April 11th there will be a RASH Nighter with the DJs Antifasasta and Marcy Stillety in the Linkes Zentrum Lilo Herrmann | Stuttgart

presale:

http://esperanzagd.bigcartel.com/product/all-power-to-the-people-festival-vol-3

Unity means Power Festival Vol.8

Mister X (Antiracist oi! Hrodna, Weißrussland)
Wasted Youth ( Schwäbisch Gmünd HC Punk)
Bankrobbers (2tone ska italien)
Section 4 (Oi!Punk Reggae, Ballina, Irland)
Robinson Krause (Punk, Hamburg)
Bierdosen Freunde (Spießer Punk Stresslingen)

AUFRUF ZUM FRAUENKAMPFTAG IN STUTTGART

Alle Infos zum Frauenkampftag in Stuttgart findet ihr HIER !

GEGEN GEFÄHRLICHE ALLIANZEN!

Am Samstag den 1.3.2014 planen schon zum zweiten Mal mehrere fundamental-christliche, homophobe und offen rechte Organisationen, Gruppen, Parteien und Einzelpersonen eine Demonstration gegen den Bildungsplan 2015 bzw. gegen die in ihm vorgesehene Thematik der sexuellen Vielfalt. Startpunkt soll der Schlossplatz um 14 Uhr sein.

Bei den erfolgreichen Protesten gegen die erste Veranstaltung am 1.2.2014 war schon sichtbar, dass die Besorgnis der Eltern vorgespielt ist. Ebenso war zu erkennen wie die schöne christliche Fassade abbröckelte und der darunter verborgene Hass auf Ungläubige, Schwule, Lesben und Andersdenkende offen zum Vorschein kam.

Was sollen wir von angeblich besorgten Eltern halten, die ihre Kinder mit Nazis, übermotivierten Polizisten, Rechtspopulisten, Rassisten und sonstigen Hassern zusammen auf eine gemeinsame Demonstration nehmen? Sorgen die sich um eine angebliche Indoktrination ihrer Kinder oder sind die Kinder nicht schon längst von ihren Eltern selbst indoktriniert?
Weshalb singen Menschen „Großer Gott wir loben dich“, wenn die Demo blockiert wurde? Ist das ein Grund sich als Opfer einer „Meinungsdiktatur der Homo – Lobby“ aufzuführen? Weshalb tragen boxende Ordner Jacken mit der Aufschrift „Jesus liebt mich“? Die Wege des Herrn sind unergründlich …

Es war schon eine gefährliche Allianz, die am 1.2.2014 in Stuttgart als „besorgte Eltern“ zusammen kam. Fast noch gefährlicher als die anschließende Diskussion und Hysterie in den Medien.
Das ist leider kein Grund zum Lachen, sondern zur Sorge. In Stuttgart waren es am 1.2.2014 noch maximal 700 Leute, die sich unter dem Deckmantel der „besorgten Eltern“ auf der Straße zeigten. 200.000 Menschen haben meist anonymisiert die Petition „Kein Bildungsplan unter dem Deckmantel des Regenbogens“ unterschrieben. Wer gehört da dazu? Wer versucht da Stimmung zu machen? Ist das wirklich ein Kulturkampf?

In Frankreich sehen die Verhältnisse noch viel verheerender aus. Hier sind schon fünfstellige Teilnehmerzahlen auf ähnlichen Demos mit ähnlichen Allianzen entstanden. Eine rassistische Stimmung geht einher mit homophober Hetze. Das Gefühl im Recht zu sein nach der Schweizer Abstimmungsmehrheit gegen Zuwanderung bestärkt sie weiter. Auf solchen mit Ressentiments gegossenen Boden gedeihen Hass und Gewalt wunderbar. Das ist lebensgefährlich! Der Antifaschist Clément Meric wurde letzten Sommer in Frankreich im Zuge dieser Stimmung ermordet. Weitere Todesfälle drohen.

Solche Allianzen und Stimmungen wollen wir im Keim ersticken! Wir wollen keine Verhältnisse wie in Frankreich! Das lassen wir uns natürlich nicht bieten! Wir wollen eine offene und tolerante Gesellschaft. Nicht nur Nazis und Rassisten jeglicher Couleur haben in Stuttgart oder sonst wo etwas zu suchen, noch Lesben/Trans/Schwulen feindliche Hetzer. Beteiligt euch kreativ und lautstark am Protest gegen die geplante Demo!

Treffpunkt für die Gegen-Proteste:
Kundgebung der Partei DIE LINKE um 14 Uhr am Marktplatz in Stuttgart.

Gegen Homophobe Hetze und gefährliche Allianzen!

Quelle

…NICHT LANGE FACKELN! – Nazis in Pforzheim blockieren!

Am 23. Februar des letzten Jahres versammelten sich rund tausend AntifaschistInnen in Pforzheim und bewegten sich geschlossen in Richtung Wartberg, um ein regelmäßig stattfindendes Nazigedenken zu blockieren. Nach eher symbolischen Protesten in den Vorjahren, bedeutete dies einen klaren antifaschistischen Erfolg. Trotz eines massiven Polizeieinsatzes konnte ein Großteil der Faschisten ihren Versammlungsort, den Wartberg, nicht erreichen. Lautstark und sichtbar hingegen waren die vielseitigen Gegenproteste.

Das jährliche geschichtsrevisionistische Gedenken wird seit Jahren von dem NPD-nahen „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ in Form einer Fackel-Mahnwache organisiert. Sie beziehen sich an diesem Tag auf die Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 und versuchen dabei die Verbrechen des deutschen Faschismus in eine Geschichte umzudichten, in der die eigentlichen Täter die Opfer seien. Dabei relativieren sie den millionenfachen Mord an Jüdinnen und Juden, an Sinti, Roma und Menschen mit Behinderung in den Vernichtungslagern, die blutige Zerschlagung der ArbeiterInnenbewegung und den deutschen Kriegsbeginn.

In Baden-Württemberg zählt diese Veranstaltung zu den größten regelmäßig stattfindenden Naziaufmärschen. Und jedes Jahr versuchen hunderte Polizeikräfte aufs Neue die Nazis zu schützen und ihre Aktionen zu ermöglichen. Dennoch gelang es letztes Jahr, die Veranstaltung zum einen um ihre Teilnehmerzahl zu reduzieren, zum anderen, sie erheblich zu stören. An diesen Erfolg, wollen wir anknüpfen, bis die Fackel-Mahnwache überhaupt nicht mehr stattfinden kann.

Kommt zahlreich am 23. Februar nach Pforzheim und lasst uns gemeinsam mit direkten Blockaden und Aktionen des zivilen Ungehorsams verhindern, dass die faschistische Hetze auf die Straße getragen werden kann!

Ob Göppingen oder Pforzheim!
…nicht lange fackeln! Nazis entgegentreten!

Quelle

Mobi-Video …NICHT LANGE FACKELN!

Letzte Woche berichtete die Pforzheimer Zeitung (PZ) über „mysteriöse Kreuze“ die im Raum Pforzheim aufgetaucht sind. Ein paar dieser Kreuze wurden von DIY-begeisterten AntifaschistInnen eingesammelt und dem Upcycling zugeführt.

Wir finden das super!

Quelle

[S] Gegen jeden Rassismus!

Aufruf zur antirassistischen Kundgebung am 11.01.14 in S-Feuerbach
Am 2. Januar 2014 erschien in den Stuttgarter Nachrichten ein Artikel mit der Überschrift „Stuttgart-Feuerbach – Anwohner protestieren gegen Flüchtlingsheim“. In diesem Artikel berichtet der Autor von einem Schreiben Feuerbacher AnwohnerInnen, das Mitte Dezember an den Stuttgarter OB Kuhn gesendet wurde. In besagtem Schreiben, das dem OB durch eine Anwaltskanzlei zugestellt wurde, empören sich die UrheberInnen über eine mögliche Unterkunft von Flüchtlingen im Feuerbacher Wohngebiet Hattenbühl. In rassistischer Manier wird in diesem Brief gegen die Asylsuchenden gehetzt und eine mögliche Unterbringung der Flüchtlinge mit einer „Ghettoisierung“ des Wohngebiets und dem Anstieg der Kriminalität in Hattenbühl gleichgesetzt.

Der Vorfall in Feuerbach ist leider nicht der erste dieser Art in der Region Stuttgart, auch wenn er medial mit der bisher größen Öffentlichkeit aufwarten kann. Ende des Jahres 2013 tauchten bereits im Leonhardtviertel in der Stuttgart Innenstadt Flugblätter auf, die zum Widerstand gegen eine dort geplante Flüchtlingsunterkunft aufriefen. In Vaihingen-Rohr schlugen Rassisten im Herbst 2013 mehrere Scheiben einer Flüchtlingsunterkunft ein, in räumlicher Nähe wurde ein Plakat der faschistischen NPD aufgehängt. Auch im Stuttgarter Umland wird rassistische Hetze gegen bestehende und geplante Flüchtlingsunterkünfte geschürt. So verteilten Neonazis in den Regionen Esslingen und Göppingen Hetz-Flugblätter an AnwohnerInnen, in Kirchheim Teck rufen lokale Faschisten zur Beteiligung an einer „Bürgerfragestunde“ auf, um dem rassistischen Unmut Luft zu machen.
Dass Nazis von NPD und freien Kameradschaften versuchen, sich mit möglichst konsequenter Menschenverachtung an die Spitze von Anti-Flüchtlingsportesten zu setzen, ist kein neues Phänomen. Bereits zu Beginn der 90er Jahre waren es Nazikader, die den Unmut der Bevölkerung über eine befürchtete „Überfremdung“ anführten und kanalisierten. Traurige Höhepunkte dieses Vorgehens waren pogromartige Zustände in mehreren Städten der BRD, unzählige Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und auf Wohnhäuser mit mehreren Toten. Die tagelangen Angriffe eines großen rassistischen Mobs auf eine Unterkunft von MigrantInnen in Rostock-Lichtenhagen sind vielen noch heute im Gedächtnis. Die politische Konsequenz aus den damaligen Pogromen und der rassistischen Hetze war leider nicht etwa die Arbeit an einem antirassistischen gesellschaftlichen Konsens, sondern die faktische Abschaffung des Asylrechts im Jahre 1993 durch die damalige Bundesregierung.
Erschreckende Parallelen lassen sich zur Situation heute ziehen. Wieder gelingt es Faschisten sich an die Spitze „empörter“ Bürgervereinigungen zu stellen. Schon im Sommer 2013 marschierten Neonazis im Berliner Stadtteil Hellersdorf Seite an Seite mit dortigen BürgerInnen gegen eine Unterkunft von Flüchtlingen, die vor dem syrischen Bürgerkrieg geflohen waren. Einen zahlenmäßigen Höhenpunkt erreichten die rassistischen Aufmärsche im sächsischen Schneeberg. Unter Federführung lokaler NPD-Kader demonstrierten dort im Herbst 2013 annähernd 2000 Menschen gegen eine Flüchtlingsunterkunft. Dass die dort propagierte verbale Hetze schnell konkret werden kann, zeigt die Zahl der Anschläge auf Flüchtlingsheime in den vergangenen Monaten: Seit August 2013 sind in der BRD 15 derartige Vorfälle bekannt, einige davon in Baden-Württemberg. Die politischen Antworten ähneln denen der 90er Jahre. CDU-Kreise hetzen gegen „Sozialschmarotzer aus Rumänien und Bulgarien“, ein Ex-Bundesinnenminister und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Familienunternehmen mit Sitz in Stuttgart schwadroniert von „Wirtschaftsflüchtlingen“ deren einziges Ziel es sei „mit Bargeld wieder abzureisen“.

Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden. Ganz egal ob es sich um „etablierte“ Politiker, oder anonyme Urheber eines Hetzbriefes aus Feuerbach handelt. Das Geäußerte hat nichts mit der oft ins Feld geführten „freien Meinungsäußerung“ zu tun. Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihres sozialen Standes als kriminell oder asozial zu diffamieren ist und bleibt Rassismus.
Deshalb rufen wir dazu auf, den vermeintlichen Bürgerprotest am 11. Januar in Feuerbach als das zu enttarnen, was er ist: Als plumpen Rassismus!
Wir rufen dazu auf einzuschreiten, bevor konkrete Taten folgen! Es gilt Position zu beziehen!

Antirassistische Kundgebung: Gegen jeden Rassismus – In Feuerbach und anderswo!
11.01.2014 | 13:00 Uhr | Antirassistische Kundgebung | Wilhelm-Geiger-Platz Stuttgart-Feuerbach

Söllingen: Nazi-Zentren entgegentreten – „Rössle“ dichtmachen!

von: linksunten.indymedia.org


Am heutigen Samstag, den 7. Dezember 2013, haben zwischen 50 und 70 Antifaschistinnen und Antifaschisten in Söllingen klar gemacht, dass sie es nicht hinnehmen werden, dass dort überregionale Nazi-Konzerte stattfinden und das Haus wieder als Zentrum der faschistischen Bewegung in der Region dienen soll. Nicht nur in Form einer Spontandemonstration und einer kurzen Rede (siehe unten) vor dem „Rössle“, sondern auch durch mehrere Farbbeutel und mit kaputten Fenstern soll unsere Haltung zu der Sache dem Besitzer Günter Sick veranschaulicht werden.

Rede vor dem Nazi-Zentrum:

„Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner,

hallo Günter Sick!

Wir stehen hier vor dem Nazi-Zentrum „Rössle“, wo seit geraumer Zeit wieder regionale sowie überregionale Rechtsrockkonzerte stattfinden, um dem Besitzer Günter Sick zu verdeutlichen, dass wir seine Geschäfte mit Nazis nicht weiter unbeantwortet lassen wollen.

Sollte es weiterhin zu rechten Veranstaltungen oder Konzerten kommen, organisieren wir noch mehr aktiven Widerstand dagegen. Wir werden wieder kommen und versuchen, diese Konzerte zu verhindern!

Nazi-Zentrum „Rössle“ dicht machen!

Keine Geschäfte mit Nazis!

Alerta alerta antifascista!“

Es gibt gerade konkrete Überlegungen der Faschisten mit Unterstützung der in der Region wohnenden Nazi-Anwältin Nicole Schneiders einen dauerhaften Mietvertrag abzuschließen, um somit endgültig das Nazi-Zentrum zu reaktivieren. Daher ist es aus antifaschistischer Sicht umso wichtiger, klare Ansagen zu machen.

Nazi-Anwältin Schneiders vertritt derzeit unter anderem Ralf Wohlleben im Prozess gegen den sog. „NSU“ („Nationalsozialistischer Untergrund“) in München.
Auch wenn der Vermieter Sick in dieser Situation nur nützlicher Handlanger der Faschisten ist, bleibt es trotzdem wichtig, überall Nazis zu bekämpfen und gesellschaftlich zurückzudrängen.

Wir werden auch weiterhin das „Rössle“ von Günter Sick im Auge behalten und ihm so oft wie es nötig ist, die Quittung dafür geben, was er tut oder lässt.

Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda!

Nazi-Zentren dichtmachen!

Antifaschismus ist und bleibt legitim!

Mit dem Traktor zur Skyline – Soliparty im Linken Zentrum Lilo Herrmann

Seit 30 Jahren gibt es im beschaulichen Schopfheim im Südschwarzwald das autonome Jugendzentrum Café Irrlicht, welches ein Ort für junge Menschen ist, die abseits des Mainstreams kulturell und politisch aktiv werden wollen. So finden regelmäßig Konzerte, Partys, Politcafés und ein Offenes Antifa Treffen statt. Immer wieder müssen sich die ehrenamtlichen Helfer gegen die Angriffe der Stadt wehren das Irrlicht zu schließen. Erst dieses Frühjahr endeten mehrjährige Verhandlungen mit einem Mietvertrag, der eher einem Knebelvertrag gleicht, da die Auflagen kaum zu erfüllen sein werden ohne erhebliche Einschnitte in das Selbstverständnis des Irrlichts zu machen. Durch die Auseinandersetzung mit der Stadt sind enorme Anwaltskosten entstanden, die das Café Irrlicht selbst nicht aufbringen kann. Deshalb finden nun in anderen Linken Zentren in Baden- Württemberg Solipartys für das Café Irrlicht statt, um einen Raum für ein solidarisches Miteinander in Schopfheim zu erhalten.

SA 16.11 / 21.00 Uhr
Linkes Zentrum Lilo Herrmann
Böblinger Straße 105
70199 Stuttgart

Bands:

The Malatro!ts
--> https://www.facebook.com/themaladroits/app_178091127385

Planet Watson
--> https://www.facebook.com/watsonplanet/app_178091127385

Dropkid
--> https://www.facebook.com/dropkid/app_2405167945

DJ`s:

N.E.T. (House/Bass/Techno)
--> https://soundcloud.com/netentete

Superwolff (House/Bass/Techno)
--> https://soundcloud.com/superwolff

Tramp (Techno/House)

Fusznote (Electro/minimal)

DJ Duke (Punkrock/Ska)

Rechte Euro-Rebellion / VA zur AfD am 21.11.2013

Im Februar diesen Jahres als Anti-Euro-Partei gegründet und bereits im September, nach aufsehnerregendem Wahlkampf, nur knapp am Einzug in den Bundestag vorbeigeschrammt – die Aufstiegsgeschichte der rechten “Alternative für Deutschland” ist außergewöhnlich rasant und nicht minder gefährlich. In seinem Buch “Rechte Euro-Rebellion – Alternative für Deutschland und Zivile Koalition e.V.” geht Andreas Kemper genauer auf die Hintergründe und Förderer der neuen rechten Bewegung, wie auch auf ihre politischen Positionen und Ziele ein. Warum tauchen Begriffe wie “direkte Demokratie” und “alternative Bewegung” plötzlich im Zusammenhang mit nationalistischer Abkapselung, sozialem Elitedenken und Marktradikalismus auf? Wie können wir als AntifaschistInnen auf diese Partei reagieren, die mit offenen Faschisten nichts zu tun haben möchte, der der die CDU aber längst nicht rechts genug steht und die Rassisten und Sozialdarwinisten jeder Couleur mit offenen Armen empfängt? Auf der Veranstaltung stellt Andreas Kemper sein Buch vor, um anschließend gemeinsam mit uns die Konsequenzen für die antifaschistische Bewegung zu diskutieren.

Informationsveranstaltung mit dem Publizist und Soziologen Andreas Kemper
Donnerstag, 21. November 2013 um 19 Uhr im Saal des Linken Zentrums Lilo Herrmann | Böblingerstr. 105 – 70199 Stgt-Heslach / U1+U14+B42 – Erwin-Schoettle-Platz

Quelle

Antifaschist von Nazis in Burg geschlagen und entführt!

Pressemitteilung (Burg, 03. November 2013): Antifaschist von Nazis in Burg geschlagen und entführt – Polizei lässt Nazis ungestört durch Burg ziehen!

In den Abendstunden des 02. November 2013 versammelten sich gegen 22:30 Uhr mehrere Nazis vor einem Wohnhaus eines vermeintlichen Antifaschisten und forderten ihn auf das Gebäude zu verlassen. Als er der Aufforderung nicht nachkam, zogen die Faschisten weiter durch die Stadt, wohl mit dem Ziel weitere AntifaschistInnen zu suchen. So wurden in den darauffolgenden Stunden immer wieder Gruppen von 5 bis 25 Nazis im Stadtgebiet gesehen – ein Großteil davon nicht aus Burg.

Gegen 01:30 Uhr kam es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen 15 Nazis die sich zuvor im „Big Ben“ versammelten und mehreren AntifaschistInnen. Im Laufe der Auseinandersetzung stürmten etwa 15 weitere Personen aus dem „Big Ben“ auf die Antifas zu und riefen „Wir sind die berühmte, wir sind die berühmte -BWSE“.

Nachdem sich daraufhin die Gruppe von AntifaschistInnen entfernte verfolgten mehrere Autos die Gruppe. Kurz nach 02:00 Uhr stoppte dann ein Auto in der Bahnhofsstraße und mehrere Personen schlugen auf einen ihnen bekannten Antifaschisten ein und zogen diesen in ihr Fahrzeug. Im Auto drückten die Angreifer den Kopf des Betroffenen auf den Boden, bedrohten ihn und fuhren mit ihm in ein Waldstück zwischen Burg und Detershagen. Dort forderten die Nazis ihr Opfer auf Namen von den AntifaschistInnen, die zuvor schon von Nazis in unmittelbarer Umgebung vom „Big Ben“ angegriffen wurden, zu nennen.

Dann entwendeten sie das Handy des Antifaschisten und riefen eine Person in Burg an und fragten sie, wieviel der von den Nazis entführte Antifaschist ihr Wert sein. Kurze Zeit später fuhren die Nazis mit dem Auto davon, ließen ihr Opfer stehen und nahmen dabei das zuvor entwendete Handy mit.

„Es ist einfach unfassbar, was sich in den letzten Stunden in Burg abspielte: So werden erst die Veranstalter- und TeilnehmerInnen einer antifaschistischen Demonstration in der Stadt, die sich genau gegen diesen Naziterror richtete, von der Polizei kriminalisiert und wenige Stunden später kann eine Vielzahl von Nazis über mehrere Stunde ungestört durch die Stadt ziehen, AntifaschistInnen bedrohen, angreifen und schließlich in ein Auto drängen und davon fahren!“ erklärt Mia Sommer, die Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Burg [AAB].

Aufgrund der Tatsache, dass es in diesem Jahr zu einer ganzen Reihe von polizeilicher Kriminalisierungsversuche von AntifaschistInnen in der Stadt kam und diese es u.a. erst so Nazis ermöglichte ihre Angriffe durchzuführen werden wir auch gegen diesen Terror der Nazis selbstständig ohne Zusammenarbeit mit der Polizei vorgehen. In den kommenden Tagen werden wir dazu die Fotoaufnahmen von den Nazis, die sich am 02. November 2013 gegen 12:00 Uhr in Burg-Süd versammelten und anschließend in Richtung Magdalenenplatz zogen, sowie der Nazis die sich zur gleichen Zeit auf dem Parkplatz der Sparkasse in der Einsteinstraße versammelten, auswerten um die Täter des nächtlichen Naziterrors zu ermitteln.

Für Rückfragen stehen wir gerne unter folgender Mailadresse zur Verfügung: a-a-burg@riseup.net

Mit freundlichen Grüßen,

Antifaschistische Aktion Burg [AAB]

Quelle

161 Crew Antifa Stresslingen



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (3)